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Die 7 wichtigsten Geld- und Spartipps

Nils 0

Mit diesen 7 Spartipps sparst du einfach Geld und hast deine Finanzen immer im Griff. Wer auf der Suche nach Spartipps ist findet im Internet bis zum selbst hergestellten Tapetenkleister alles. Ich habe die wesentlichen 7 Spartipps zusammengestellt, welche keinen Verzicht auf – sondern oft sogar einen Gewinn an Lebensqualität bedeuten. Man darf und soll also weiterhin Geld ausgeben für die schönen Dinge im Leben – aber nicht mehr als nötig.

Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.

Henry Ford

1. Automatisiertes Sparen mit dem Kontensystem

Natürlich gibt es viele Systeme zum Geld sparen. Vom Sparschwein in das man jeden Tag sein Kleingeld wirft oder dem 5€ Schein den man täglich zur Seite legt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, automatisiert sein Sparverhalten, sodass der entsprechende Betrag am Monatsanfang vom Konto abgebucht wird. Eine Möglichkeit ist auch einen Aktiensparplan einzurichten.

Eine noch klarere Aufteilung des eigenen monatlich zur Verfügung stehenden Geldes erreicht man mit einem automatisierten System aus mehreren Konten. Mithilfe mehrerer Daueraufträge verteilt man das zur Verfügung stehende Geld jeden Monat auf seine einzelnen «Töpfe» und kann so seine Ausgaben gezielt steuern.

Mit dem Kontenmodell seine Finanzen im Griff haben und automatisiert sparen

Die unterschiedlichen Konten

  • Gehaltskonto: Hier geht das monatliche Einkommen ein und wird mittels Dauerauftrag mit einer definierten prozentualen Aufteilung sofort weiter an die anderen Konten verteilt. Laufende Ausgaben für Miete, Essen, Strom, Internet etc. wird vom Konto abgebucht. Für eine maximale Transparenz bildet man für die Haushalts-Einkäufe noch untergeordnete Budgets.
  • Finanzielle Freiheit: Das wichtigste Konto zum Ausbau der finanziellen Unabhängigkeit. Eine definierte Sparrate die es immer zu steigern gilt wird hier monatlich eingezahlt und für Investments verwendet. Zusätzlich geht hier das «passive» Einkommen aus Investments ein, man wiederum reinvestiert. Gehaltserhöhungen werden von mir vollständig zur Erhöhung der Sparquote verwendet.
  • Risikokonto: Um unregelmäßige und unvorhersehbare Ausgaben abzudecken sollte man außerdem einen Risikotopf bilden. Hier kann man entweder ein definiertes Vielfaches des Monatsgehaltes vorhalten und bei Bedarf wieder auffüllen oder aber einen prozentualen Anteil des Monatsgehaltes jeden Monat einzahlen.
  • Spaß: Da man im Zuge eines sparsamen Lebensstils das Budget für die laufenden Ausgaben auf dem Gehaltskonto minimiert, ist hier wenig «Luft» für Luxus. Mit einem separaten Konto für Spaß wie Urlaube, Elektronikgeräte etc. behält man den Überblick und hat diese Art von Ausgaben transparent dargestellt. Diese Art der Kosten»überwachung» bewirkt in der Regel, dass man sich gut überlegt wofür man sein begrenztes Budget ausgibt. 

Der richtige Umgang

Die Aufteilung hängt natürlich von der persönlichen Lebenssituation ab. Eine Aufteilung auf mehrere Konten schafft aber maximale Transparenz und motiviert zur Optimierung der eigenen finanziellen Situation (z.B. Erhöhung der automatischen Sparquote). Die automatischen Abbuchungen erleichtern zwar die Disziplin, aber Vorsicht: Wer hier munter hin- und-her bucht und beispielsweise für den Malle-Urlaub das Risikokonto plündert betrügt sich selbst. 🙂 

2. Verträge prüfen & wechseln

Alles was regelmäßig vom Konto abgebucht wird, birgt enormes Einsparpotential. Neben dem wahrscheinlich meistens größten Betrag – der Miete – sind das folgende Posten:

  • Versicherungen 
  • Strom und Wasser
  • Internet und Telefon
  • Mitgliedschaften (Verein, Fitnessstudio)
  • Services (Amazon Prime, Netflix, Spotify..)
  • Kosten für das Auto (Werkstatt, Service)

Der wichtigste Schritt wenn man hier sparen möchte, liegt zunächst darin sich einen Überblick zu schaffen. Das geht einfach auf einem Blatt Papier oder einem Excel-Sheet. Darstellen sollte man zunächst seine Einnahmen und alle Ausgaben die jeden Monat abgebucht werden. Ich mache das in einer Exceltabelle, welche ich 1-2x jährlich durch und suche nach Einsparpotential. Dabei prüfe ich:

  1. Brauche ich den Posten überhaupt?
  2. Bekomme ich es anderswo günstiger?

Hierfür ist es nützlich in die Übersicht auch die Kündigungsfristen aufzunehmen. Kurz vor Ablauf kann man dann in einem der Zahlreichen Onlineportale nach einer günstigeren Alternative suchen und wechseln. Für ein paar Stunden jährlich spart man hier leicht Mal mehrere hundert Euro. Ein schwer zu schlagender Stundenlohn!

3. Lifestyle-Inflation vermeiden

Bei Gehaltserhöhungen neigt man dazu auch seinen Lebensstil anzupassen. Als Resultat hat man von der Gehaltserhöhung nicht viel übrig.

Dem steigenden Einkommen steht eine wachsende Gemütlichkeit entgegen:
Um sich selbst zu belohnen macht man eine Shoppingtour oder bestellt sich während der Arbeit eine Ladung neue Klamotten im Internet. Man bestellt nach Feierabend etwas zu essen, anstatt selbst zu kochen, man fährt lieber mit dem Auto anstatt Fahrrad oder öffentlich. Das ist am Ende nicht nur ungesünder und kostet viel, sondern es bewirkt, dass man seine Energie immer mehr in Richtung der Arbeit verlagert. Drei Gründe also damit aufzuhören. 

Nur eine Essensbestellung im Internet weniger im Monat und man kann eine Aktie mehr pro Monat besparen.

Um der sogenannten «Lifestyle-Inflation» entgegenzuwirken habe ich mein Einkommen daher «eingefroren». Gehaltserhöhungen erhöhen automatisch meine Sparquote und mein passives Einkommen wächst dadurch schneller.

4. Tradinggebühren sparen

Da es hier ja um den Kauf von Aktien geht, darf das Thema natürlich nicht fehlen: Günstig Aktien zu Kaufen und zu Verkaufen ist ein wesentlicher Punkt, wenn man dabei seine Gewinne maximieren möchte. Aus diesem Grund habe ich mich für ein Depot bei der comdirect entschieden. Welcher Anbieter der richtige ist, hängt natürlich von den eigenen Anforderungen ab. Es empfiehlt sich daher verschiedene Szenarien (Anzahl Käufe etc.) durchzuspielen, bevor man sich entscheidet oder auch nachträglich zu wechseln. Ein Depotübertrag kostet in der Regel auch nichts. 

5. Aus der Kirche austreten

Kirchensteuer ist in Deutschland die einzige Steuer, die freiwillig gezahlt wird. Wer aus der Kirche austritt, zahlt hier hingegen nichts. Bei einem Jahresbrutto von 50.000 € spart man sich so rund 700 € jährlich. 

Für alle, die ihre Kirchensteuer bisher mit den zahlreichen sozialen Aufgaben der Kirchen gerechtfertigt haben: Die soziale Arbeit von Kirchen in Schulen, Kindergärten oder Krankenhäusern zahlt der Staat, der hier jährlich mehrere hundert Millionen Euro an die Kirchen überweist.

Kircheninterne Personalkosten beispielsweise für Pastoren und Priester werden übrigens ebenfalls vom Staat getragen.

6. Ausmisten

Wer daheim regelmäßig ausmistet schafft nicht nur Ordnung, sondern kann dadurch auch die eigenen Finanzen gut aufbessern. Man verschafft sich dadurch zudem einen Überblick über die eigenen Besitztümer und lernt zukünftig bewusster zu konsumieren und unnötige Käufe zu vermeiden.

Verkaufen kann man spätestens seit der Erfolgsgeschichte von ebay alles. Mittlerweile muss man nicht mehr auf den Flohmarkt gehen, sondern kann in den zahlreichen Portalen so gut wie alles verkaufen.

7. Sharing Economy

Teilen macht in der Regel Spaß, ist ökologisch sinnvoll und schont den Geldbeutel. Der starke Trend Dinge lieber kostenlos oder günstig zu leihen anstatt zu kaufen entwickelt sich in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen und eröffnet uns zahlreiche Möglichkeiten Geld zu sparen.

  • Carsharing: Statt hunderte Euro monatlich für das eigene Auto auszugeben, zahlt man nur wenn man es auch wirklich braucht mit Diensten wie Car2Go.
  • Mitfahren und Mitnehmen: Auch bei Privatpersonen, die das selbe Ziel haben, kann man über zahlreiche Portale mitfahren und gegenüber der Bahn oder dem Bus meistens Geld sparen. Auf der anderen Seite kann man auch die eigene Fahrt online stellen und sich so die Spritkosten teilen und nette Leute kennenlernen.
  • Airbnb: Die eigene Wohnung oder ein nicht benötigtes Zimmer kurzzeitig vermieten und damit Geld verdienen.
  • Couchsurfing: Günstig bis kostenlos das eigene Sofa zur Verfügung stellen oder bei anderen auf dem Sofa übernachten.
  • Viele weitere Angebote (Werkzeug-Sharing, Kleidertausch,…)

Woran man nicht sparen sollte

Die richtige Einstellung zu Konsum und einem gesunden Sparverhalten bedeutet nicht, dass man geizig werden soll. Nicht sparen sollte man daher an Trinkgeldern, Spenden für alle denen es nicht so gut geht, oder an gesundem und sozial- und umweltverträglichem Essen.

Habt ihr noch weitere Spartipps auf Lager? Dann ab damit in die Kommentare!

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